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Die fünf Kriterien beim Mixing

Mixing Tutorial

Unser Mixing Tutorial – Die 5 Kriterien beim Mixing

Hat man erstmal ein Projekt mit 50-100 Spuren vor sich, die alle bearbeitet werden müssen, wobei einem noch über 100 Plug-Ins zur Verfügung stehen, so kriegen viele eher Lust wegzurennen statt mit der Arbeit zu beginnen…

In diesen Prozess möchte ich gern etwas Struktur rein bringen: In vielen Tontechnik-Büchern wird von drei Dimensionen gesprochen, in derer ein Signal bearbeitet wird. Das ist auch völlig richtig. Jedoch lässt sich nicht jede Bearbeitung konkret in eine dieser drei Dimensionen eingliedern, sprich es gibt noch Bearbeitungsmöglichkeiten außerhalb dieser Dimensionen.

Zudem bemühe ich mich stets um simple Formulierungen. Daher nennen wir das Kind doch einfach beim Namen: Vereinfacht ausgedrückt geht es beim Mixing darum jedes Signal hinsichtlich fünf Parameter optimal einzustellen: Lautstärke, Dynamik, Frequenzgang, Stereoposition und Effekte!


Lautstärke

Bevor Sie irgendetwas anderes am Mix machen, ist es sinnvoll, zunächst die einzelnen Spuren von der Lautstärke her untereinander abzustimmen. Die Lautstärke entscheidet grundlegend darüber, ob ein Signal mehr im Hintergrund des Mix liegt oder ob es im Vordergrund steht. Sie können nicht einfach alles aufdrehen. Das Ergebnis ist dann nicht, dass man alles gut hört, sondern dass man nichts mehr richtig auseinander halten kann. Der sprichwörtliche Klangbrei entsteht…

Vielmehr sollten Sie dafür sorgen, dass eine vernünftige Staffelung entsteht. Das bedeutet, dass einige Signale mehr im Hintergrund des Mix liegen und einige im Vordergrund. Nach vorne gehören natürlich die für den Mix wichtigeren Signale. Bei Songs ist das z.B. der Gesang. Dieser gehört also am lautesten.

Sehr wichtig ist auch der Rhythmus, als die ursprünglich erste Form von Musik. Letztlich haben wir alle den „Rhythmus im Blut“ (der einer mehr, der andere weniger). Stellen Sie daher auch das Schlagzeug nicht zu leise ein!

Ein häufiger Fehler beim Mischen ist eine zu hohe Basslautstärke. Besonders Anfänger neigen dazu den Bass lauter zu stellen als nötig. Hört man sich aber mal eine moderne Profiproduktion an, die man als besonders bassreich empfindet, so wird man oft feststellen, dass der Bass eigentlich gar nicht so laut ist. Vor allem auf Monitorboxen kommt hier „die Wahrheit“ recht schnell ans Licht. Häufig sind es einfach die im Konsumbereich üblichen Anlagen plus eventuelle Klangregelungen, die für den extremen Basssound sorgen.

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Die Hi-Hat wird auch gern zu laut gestellt. Diese liegt in einem sehr hohen Frequenzbereich, der bei Konsumanlagen ebenfalls verstärkt wird. Im Allgemeinen muss die Hi-Hat aber auch gar nicht so laut gestellt werden, da sie sich aufgrund ihres perkussiven – oft schon metallischen – Klangs ohnehin recht stark von den anderen Instrumenten absetzt und sehr deutlich zu erkennen ist.

Streicher und Flächen setzen sich auch bei niedriger Lautstärke durch, da sie kaum Lautstärkeschwankungen aufweisen und so recht präsent klingen. Diese können Sie im Vergleich also leiser drehen.

Tendenziell gehören Melodie- und Soloinstrumente lauter als hintergründige, die lediglich den Rhythmus unterstützen sollen oder Harmonien spielen.

Dynamik

Nach der Kanallautstärke wenden wir uns nun dem sehr verwandten Thema Dynamik zu. Letztlich kommt es vor allem auf die empfundene Lautstärke an: Haben Sie ein Signal mittels Kanalfader aufgedreht, heißt das noch lange nicht, dass es für den Hörer nun auch extrem laut klingt. Für unser Gehör ist letztlich nur der Durchschnittspegel wichtig. Solange dieser nicht entsprechend hoch ist, wird das Signal weiterhin vergleichsweise leise klingen.

Genau hier schafft der Kompressor Abhilfe. Mittels Komprimierung können Sie die Lautstärkeschwankungen eines Signals eindämmen, sprich die Dynamik eingrenzen. Warum das notwendig ist, haben wir ja bereits unter dem Thema „Effekte > Kompressor“ geklärt. Sollten Ihnen die Ausführungen dort nicht reichen, so finden Sie im Praxis-Leitfaden EFFEKTE sowie in dem dazugehörigen Video-Tutorial zum Thema eine noch tiefer gehende, aber dennoch möglichst simpel gehaltene, Erklärung. Dass Sie die Prinzipien der Komprimierung verstanden haben ist in der Musikproduktion von essenzieller Bedeutung.

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Ist das bei Ihnen der Fall, so können Sie nun überlegen, welche Signale Sie in Ihrem Mix komprimieren möchten und wie stark. Letzten Endes bestimmt dies natürlich Ihr eigener Geschmack. Im Folgenden aber einige Grundsätze und Tipps.

  • Die Lautheit ist letztlich bloß ein enger Verwandter der Lautstärke. Dass die Stimme im Vordergrund eines Songs zu stehen hat, haben wir ja bereits besprochen. Und dazu muss sie eben auch eine entsprechend hohe Lautheit aufweisen: Es nützt nichts, den Gesang mittels Kanalfader endlos weit aufzudrehen, wenn dieser sich aufgrund einer zu hohen Dynamik dennoch nicht gegen die Lautheit der Instrumente durchsetzen kann.
  • Damit Sie den Gesang also in den Vordergrund des Mix bekommen, müssen Sie ihn komprimieren. Dabei gilt: Je druckvoller die Instrumente, desto höher muss die Lautheit der Stimme sein, damit diese sich durchsetzt. Bei Musikrichtungen wie Heavymetal, wo es ohnehin deftiger zu Werke geht, muss also auch die Stimme stärker komprimiert werden.
  • Doch selbst bei Balladen wird man auf den Kompressor nicht verzichten können. Da der Gesang hier ohnehin ruhiger und weniger kraftvoll aufgenommen wird, macht es Sinn, dies mittels Kompressor auszugleichen, damit die Stimme nicht zu lasch klingt. An dieser Stelle höre ich Einwände: „Die Stimme soll doch bei Balladen auch ruhiger und gefühlvoller klingen.“ Natürlich soll sie das! Erstaunlicherweise hat der Kompressor aber auch gar keinen so starken Einfluss darauf. Mittels Kompressor werden lediglich Lautstärkeschwankungen ausgeglichen. Für das Ruhige und Gefühlvolle ist aber nicht die Schwankung der Lautstärke verantwortlich, sondern vor allem die Klangfarbe! Und die wird durch den Kompressor ja nicht verändert. Der Gesang wird also lauter und druckvoller klingen, jedoch weiterhin gleichermaßen gefühlvoll. Erst bei übertriebenen Einstellungen klingt die Stimme wirklich leblos.
  • Auch das Schlagzeug sollten Sie komprimieren, insbesondere Snare und Bassdrum (sofern es sich um eine echte Schlagzeug-Aufnahme handelt, nicht um Samples – die sind in der Regel schon fertig bearbeitet und komprimiert!).
  • Der Bass wirkt durch Lautstärkeschwankungen schnell träge und kraftlos. Mittels stärkerer Komprimierung sorgen Sie für ein druckvolles und solides Bassfundament, ohne welches der Mix sehr lasch klingt.
  • Verzerrte E-Gitarren werden durch die Verzerrung bereits ausreichend komprimiert. Nur beim Solo, wenn die Gitarre noch mehr in den Vordergrund rücken soll, wird eine noch höhere Lautheit benötigt, sprich etwas Komprimierung.
  • Keyboards und Flächen erfordern normal keine Komprimierung, da sie kaum Lautstärkeschwankungen aufweisen und meist eher im Hintergrund spielen.

Frequenzgang

Die einzelnen Signale im Mix sollten sich nicht gegenseitig überlagern, sondern sich zusammen zu einem ausgeglichenen Gesamtbild aufaddieren. Dazu sollte jedes Signal eine bestimmte Nische ausfüllen und mit keinem anderen Signal ins Gehege kommen, was insbesondere für den Frequenzverlauf einer Produktion gilt.

Ziel bei der Frequenzbearbeitung ist demnach nicht, dass jedes Signal im Einzelnen möglichst breit und fett klingt, sondern dass diese im Zusammenspiel gut klingen, sich also ergänzen, und so ein insgesamt breiter und voller Klang entsteht.

Dazu verteilen Sie die einzelnen Signale so über das Frequenzspektrum, dass jedes seinen eigenen Bereich hat!

Stereo und Frequenz Verteilung

Beispiel für die Panorama- und Frequenzverteilung einer Rockproduktion.

Haben Sie beim Arrangieren sauber gearbeitet, so liegt bereits eine grundlegende Trennung der Frequenzen vor. Mittels Equalizer erledigen Sie nun noch die Feinarbeit!

Ihr Ziel dabei ist die Frequenztrennung sämtlicher Einzelsignale, sprich das Beseitigen von Frequenzüberlagerungen.

Hierzu ist es zunächst sinnvoll zu wissen, welche Frequenzen der jeweiligen Signale für den Mix überhaupt relevant sind. Jedes Signal soll ja einen bestimmten Frequenzbereich einnehmen. Dabei wäre es natürlich gut, wenn die einzelnen Signale genau den Bereich einnehmen, der auch typisch für das Signal ist und in dem es auch gut klingt!

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Mittels des Verfahrens der Resonanzfrequenzsuche (unter „Effekte > Equalizer“ beschrieben) ermitteln Sie dazu bei jedem Signal jeweils den Frequenzbereich, wo dieses seine wichtigsten Anteile hat und wo es gut klingt. Diesen Bereich heben Sie dann etwas an.

Jetzt wissen Sie schon mal, in welchem Bereich die einzelnen Signale gut klingen und haben diese angehoben. Nur Verdeckungen beseitigt haben Sie dadurch noch nicht. Dies ist der nächste Schritt! Genau der Bereich, den sie eben angehoben haben, sollte bei anderen Signalen abgesenkt werden, sofern diese hier auch Anteile besitzen. Auf diese Weise schaffen Sie Platz im Mix und verhindern Frequenzüberlagerungen!

Ein sehr gutes Beispiel ist die Frequenztrennung von Bass und Bassdrum. Diese liegen nämlich beide im Tiefenbereich und somit sehr nahe beieinander.

Die erste Überlegung hierbei ist, welches Instrument die tiefsten Frequenzen der Produktion einnehmen soll. Meist nimmt die Bassdrum den untersten Bereich ein, während der Bass die darüber liegenden Frequenzen abdeckt. In diesem Fall spricht man auch davon, den Bass über die Bassdrum zu legen.

Frequenzverteilung Bass und Bassdrum

Im Bassbereich gibt es generell zwei Möglichkeiten: Entweder Sie siedeln die Bassdrum im Tiefbassbereich an und den Bass in den darüber liegenden Frequenzen (Abbildung links), oder umgekehrt (rechts).

Bleiben wir bei dem Beispiel, dass Sie den Bass über die Bassdrum legen möchten. In dem Fall sollten Sie die Bassdrum im Tiefbassbereich etwas anheben.Im Bassbereich gibt es generell zwei Möglichkeiten: Entweder Sie siedeln die Bassdrum im Tiefbassbereich an und den Bass in den darüber liegenden Frequenzen (Abbildung links), oder umgekehrt (rechts).

Dazu ermitteln Sie anhand der unter „Effekte > Equalizer“ beschriebenen Resonanzfrequenzsuche vorab den charakteristischen Bereich der Bassdrum. Oft liegt dieser bei 50 bis 80 Hz.

Der Bass hingegen sollte in dem Bereich nun gerade nicht vertreten sein, da es sonst zu Überlagerungen kommt. Senken Sie daher genau die Frequenz beim Bass ab, die Sie bei der Bassdrum angehoben haben! Haben Sie die Bassdrum z.B. bei 50 Hz angehoben, so senken Sie den Bass bei 50 Hz ab!

Der Bass nimmt jetzt die Frequenzen darüber ein. Durchfahren Sie auch hier das Spektrum mittels Sweeping ab etwa 90 Hz und heben Sie den ermittelten Bereich an. Typisch ist hier eine Bearbeitung bei 100 bis 120 Hz. Senken Sie die ermittelte Frequenz wiederum bei der Bassdrum ab!

Wie Sie sehen gilt beim Einsatz des Equalizers das Prinzip des Gebens und Nehmens: Möchten Sie einen Frequenzbereich eines Signals anheben, sollten Sie diesen zunächst bei anderen Signalen absenken, um Platz zu schaffen!

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Genauso wie bei Bass und Bassdrum gehen Sie auch bei allen weiteren Signalen vor! Ermitteln Sie die charakteristischen Frequenzen jedes Signals mittels Sweeping und heben Sie den gefundenen Bereich an, während Sie eben diese Frequenz bei anderen Signalen absenken, sofern diese hier ebenfalls Anteile aufweisen.

Stereoposition

Zur Festlegung der Stereoposition bietet jeder Kanal Ihres Sequenzerprogramms einen Panoramaregler. Drehen Sie diesen ganz nach links, wird das Kanalsignal nur auf der linken Box ausgegeben. Drehen Sie ihn ganz nach rechts, wird es nur rechts ausgegeben. Dazwischen sind sämtliche Positionen möglich. So können Sie das Signal z.B. auch nur leicht links stellen, wobei es dann auf der linken Box lediglich einen Tick lauter ausgegeben wird. Lassen Sie den Regler in der Mitte stehen, so wird das Signal von beiden Boxen gleichlaut ausgegeben.

Panorama/Stereo Regler

Panoramaregler eines Kanals in Cubase: Jeder Kanal eines Sequenzerprogramms verfügt über einen separaten Regler zur Änderung der Stereoposition. In diesem Beispiel ist das Signal 50% nach rechts gepannt. Darüber befinden sich im Übrigen der Lautstärkeregler und darunter eine Möglichkeit zur zeitlichen Verzögerung des Signals.

Soll ein Signal so klingen, als ob es links vom Hörer wäre, drehen Sie den Panoramaregler nach links, umgekehrt, nach rechts. So können Sie nacheinander alle Signale durchgehen und diese im Panorama aufteilen. Ein Instrument pannen Sie vielleicht ganz links, eines nur leicht links, wichtige Signale kommen in die Mitte, eines leicht rechts und eines ganz rechts. So klingt es für den Hörer etwa so, als würde sich eine Band breit vor ihm im Raum verteilt befinden.

Diesen Effekt sollten Sie sich zunutze machen, sprich Sie sollten nicht einfach jedes Signal in die Mitte setzen! Dadurch wirkt das Klangbild einerseits dünn und vor allem undifferenziert – die Signale ließen sich schwieriger voneinander abgrenzen, da sie alle „auf der gleichen Stelle hocken“. Teilen Sie sie hingegen gleichmäßig im Panorama auf, klingt der Mix breitgefächert und klar.

Beachten Sie dabei: Das Fundament des Mix gehört in die Mitte! Zum Fundament zählt die grundlegende Rhythmussektion, bestehend aus Bassdrum, Snare und Bass, wobei ich hier gleich erwähnen muss, dass tieffrequente Signale sich ohnehin kaum orten lassen. Daher macht es eh kaum Sinn, Bassdrum oder Bass nach außen zu pannen.

Desweiteren sollten Sie auch das jeweils wichtigste Signal der Produktion in die Mitte setzen. Bei Songs ist das derLead-Gesang. Im Falle eines Instrument-Solos gehört das jeweilige Instrument in die Mitte. Spielen zwei Solo-Instrumente, werden diese oft um die Mitte herum aufgeteilt.

Neben dem Fundament können Sie nun alle weiteren Signale gleichmäßig im Panorama verteilen! Die Hi-Hat kann z.B. entweder in die Mitte gepannt werden oder bis maximal halblinks bzw. halbrechts, wobei ich Ihnen in dem Fall empfehle, der Hi-Hat noch einen Gegenspieler auf der anderen Stereoseite gegenüberzustellen. Dabei sollte es sich ebenfalls um ein höhenreiches Instrument handeln, das einen ebenso durchgehenden Rhythmus aufweist. Setzen Sie die Hi-Hat z.B. halblinks, so stellen Sie dieser halbrechts eine rhythmische Akustikgitarre, Shaker, Tambourine, Schellenkranz oder Ähnliches gegenüber. Auf diese Weise erzielen Sie ein ausgeglichenes Stereobild.

Ebenso gehen Sie bei weiteren Signalen vor. Auf jeder Stereoseite sollten sich letztlich etwa gleich viele Instrumentebefinden (siehe auch Bild oben: Beispiel der Frequenz- und Panorama-Verteilung einer Rockproduktion)! Nur so erreichen Sie ein ausgewogenes Klangbild!

Effekte

Bisher haben wir die Themen Lautstärke, Dynamik, Frequenzgang und Stereoposition besprochen.

Diese Faktoren stellen die bereits wichtigsten Unterscheidungsmerkmale eines Signals im Mix dar. Soll heißen: Wenn bei einem Signal die Lautstärke eingestellt ist, ggf. mittels Kompressor die Dynamik angepasst, das Signal einen eigenen Frequenzbereich zugewiesen bekommen hat und eine Stereoposition, dann wird es bereits gut von den anderen Klängen abzugrenzen sein, da diese sich in wenigstens einem, meist jedoch mehreren, dieser Punkte voneinander unterscheiden.

Signale, die an der gleichen Stereoposition liegen, werden sich z.B. zumindest im Frequenzgang unterscheiden. So befinden sich Hauptstimme, Bass, Bassdrum und Snare allesamt in der Mitte, jedoch in einem jeweils unterschiedlichen Frequenzbereich.

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Anhand von Effekten lassen sich nun aber noch weitere Unterscheidungsmerkmale herausarbeiten. Die Betonung liegt hier auf Unterscheidungen: Bearbeiten Sie nicht mehrere Signale jeweils gleichstark mit ein und demselben Effekt. Dadurch erreichen Sie genau das Gegenteil: Die Signale ähneln sich klanglich mehr und sind schlechter voneinander abzugrenzen.

Halten Sie sich beim Effekteinsatz generell an die zwei folgenden Grundsätze: gezielt und sparsam! Wenn Sie verschiedene Hallräume auf die Signale geben, ein oder zwei Signale mit einem Delay bearbeiten und eines mit einem Modulationseffekt, so erreichen Sie eine gezielte Akzentuierung einzelner Sounds und der Mix wird nochmals verfeinert! Mehr ist meist nicht nötig und oft auch nicht sinnvoll!

Die wichtigsten Effekte haben wir ja bereits unter der entsprechenden Rubrik besprochen. Ausführlicher behandelt werden diese und sämtliche weitere Effekte im Praxis-Leitfaden EFFEKTE auf über 250 Seiten.

Nun geht es zum Prozess des Abmischens!!

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2 Kommentare zu “Die fünf Kriterien beim Mixing

  1. Maximilian
    4. Januar 2017

    TOP UND DAS IN DEUTSCH!!!!
    5 STERNE VON MIR

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